Herausforderndes Projekt im Flüchtlingslager Kakuma
Oktober 2026

Mit unserem Freund und Kooperationspartner Andreas Müller-Hermann (Meaalofa Foundation) wollen wir das Projekt Hope of the Hopeless unterstützen. Es ist im größten Flüchtlingslager der Welt Kakuma im Nordwesten von Kenia angesiedelt. Dort werden seit 1992 Flüchtlinge aus Somalia, Ruanda, Kongo und Südsudan beherbergt. Seit 4 Jahren kommen hier vorrangig Flüchtende aus dem Bürgerkrieg von Sudan unter härtesten Bedingung unter. Betrieben von der kenianischen Regieruing und dem UNHCR reichen die Mittel nicht mehr aus um das Überleben der weit über 325.000 Menschen zu gewährleisten.
Hope of the Hopeless wurde gegründet von Kumbuka Masitche (im Bild hinten Mitte), der selbst als Jugendlicher aus dem Kongo geflohen war und hier Aufnahme fand. Er kümmert sich inzwischen um 80 Kinder, vorrangig Waisen, und versorgt sie mit Nahrung und auch Schulbildung. Wir wollen die Regenwassersammlung verbessern, den benötigten Strom für Licht, Telefon und Computer durch eine kleine PV-Anlage erzeugen und die Möglichkeiten einer Milchkuhhaltung in Verbindung mit Biogasproduktion zum Kochen vorbereiten. Wenn ausreichend Wasser gesammlt wird, sollen kleine Anbauflächen für Gemüse und Getreide geschaffen werden. Auch ist der Bau einer Schule auf einem neu erworbenen kleinen Grundstück geplant, bei dem wir einen wichtigen Betrag leisten wollen..





Das Problem am Lake Ol'Bolossat im Nordwesten von Nairobi liegt in der Gefahr, dass die aus Südamerika eingeschleppte Wasserpflanze Salvinia Molesta droht den gesamten Bergsee Lake Ol'Bolossat zuzuwuchern. Grund dafür ist unter anderem die Überdüngung durch nahe gerückten Ackerbau und Viehzucht der ansässigen Bauern. Damit sind auch die dort lebenden Grauen Kronenkraniche (Grey Crowned Cranes) stark gefährdet.
Nach der Startphase mit Kuhdung wurde nun hälftig gequetschte Salvinia Molesta zugefüttert. Die zur Evaluierung besuchte Biogasanlage funktionierte dermaßen effektiv, dass die stolze Besitzerin sogar Nachbarinnen zu Kochen auf Biogas einladen konnte. Der erzeugte Restgärschlamm wird durch Düngung in den Boden eingearbeitet, sodass auch das CO² wieder gut gebunden wird. Nun können zukünftig die Bauern ohne chemische Düngung und möglichst etwas vom See entfernterer Tierhaltung den Schadstoffeintrag in den See deutlich reduzieren. Wir hoffen nun auf öffentliche Unterstützung um den Forschungserfolg in die Breite tragen zu können.
Unsere Beteiligung 